Heute stelle ich meinen Lauf-/Radtracking-Workflow vor.

Der, eigentlich als rubiTrack-Review geplante Artikel, ist nun doch zu einer Anleitung für einen GPS-Tracking-Workflow geworden.
Das Privileg der Vollständigkeit kann er noch nicht für sich beanspruchen, doch das ist auch nicht die Intension gewesen. Je nach Zeit und Grund werde ich ihn nach und nach erweitern, da immer wieder neue Tracking-Apps im Appstore eintreffen, die getestet werden wollen.

Nach einigem Ausprobieren diverser Onlinedienste, unter anderem Sportstracker und Nike+ und Sportstracker, welche ziemlich langsame und überladene Internetangebote auffahren, bei denen man schnell die Motivation verliert sein Lauftagebuch fortzusetzen, war ich auf der Suche nach einer nativen Offline Lösung ohne viel Animations-Schnickschnack.

Zur Auswahl für den Mac ist noch sehr begrenzt und allein vom ersten Eindruck gefiel mir rubiTrack am besten, was sich bis Heute auch nicht geändert hat.
Das auserwählte Programm besitzt neben einer sehr ansprechenden Laufdatendarstellung auch ein “Logbuch” z.B. für das Festhalten des aktuellen Körpergewichts, usw. und auch nicht zu vernachlässigen, eine ansehnliche und intuitive Benutzeroberfläche.

Dieses rubiTrack…

Hier kann ich nur empfehlen, zunächst die Testversion von der Herstellerseite zu nehmen und zu schauen ob man sich damit anfreunden kann. Deshalb hier nur eine kurze Zusammenfassung.

Beim ersten Start macht das Programm einen aufgeräumten Anschein. Alles ist da, wo man es von einer Software für den Mac erwartet.
Und auch das aktive Benutzen macht richtig Spaß. Ein handschriftliches Tagebuch habe ich nie geführt, doch durch die Anzeige des gesamten Fortschritts und den Geschwindigkeitsverlauf über jede einzelne Strecke motivieren ungemein.
Allgemein kann ich jedem Läufer/Radfahrer/…, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, diese Applikation nur empfehlen.

Das einzige was ich zu beanstanden habe:


  • Trainingsübersicht muss bei vielen Aktivitäten bzw. weit außeinanderliegenden Aktivitäten ziemlich lange laden bzw. bringt rubiTrack auf meinem Mac schon zeitweise zum Absturz.
  • Unterteilung der Trainingsübersicht in Tage (aktuell: Woche,Monat,Jahr)
  • Wetter- und Ausrüstungsbearbeitung hätte man schöner implementieren können.

Welche Software/Welches Gerät benutze ich zum tracken meiner Aktivitätsdaten?

Als Empfehlung meinerseits, sei hier Runmeter (AppStoreLink) ausgesprochen. Auch hier habe ich diverse Apps ausprobiert. Doch das schicke Design von z.B. Kinetic GPS oder die aufgezwungene Mitgliedschaft von Runtastic und Nike+ GPS mit angeschlossener Onlineverwaltung, wurden entweder auf Grund des fehlenden GPX-Exportes oder wegen vermehrter Aufzeichnungsfehler von meinem Homescreen verdrängt.

Zur Übersicht die bereits getesteten und nicht meinen Ansprüchen entsprechenden iPhone-Apps, jeweils mit Grund und einem Link in den iPhone Appstore.


  • Kinetic GPS
    • POSITIV: Ansprechende Optik, “PersonalTrainer” mit vordefinierten Laufprogrammen
    • NEGATIV: etwas hakelige Bedienung
  • Nike+ GPS
    • POSITIV: Optik, Große Community und Vergleichsmöglichkeiten
    • NEGATIV: GPX-Export nur über WebApp
  • Runtastic
    • NEGATIV: GPX-Export nur über WebApp, Optik
  • SportsTracker
    • POSITIV: Kostenlos, Gute Sprachansagen (Unterschiedlich je nach Sportart, Jedoch derzeit nicht konfigurierbar) Funktionale und Ansprechende Optik (Wahlweise helles/dunkles Design je nach Sonneneinstrahlung, Lesbarkeit, o.ä.), Schöne Community-Features (Wurden von mir jedoch nicht ausreichend getestet, da ich die Offline-Lösung bevorzuge)
    • NEGATIV: GPX-Export nur über WebApp (Was bei Sportstracker aber, bis auf die aufgezwungene Mitgliedschaft, ziemlich schmerzfrei ist und so auch eine Zeit lang gut für mich funktioniert hat)
  • rubiTrackRecorder
    • POSITIV: Kostenlos, Export direkt in rubiTrack über WLAN (was bei mir aber nicht zuverlässig funktioniert hat)
    • NEGATIV: Optik, Fehlerhafte Aufzeichnungen (Nicht auszuschließen ist, ob die fehlerhaften Aufzeichnungen mit meiner Jailbreak-Lösung (Blogeintrag) zusammenhängen. Jedoch hatte ich bei allen anderen keinerlei Probleme diesbezüglich)

Wer kein iPhone oder “iPodtouch mit Jailbreak” sein Eigen nennen kann, sondern stattdessen ein (geeignetes) Nokia-Handy besitzt, dem empfehle ich die kostenlose Symbian-Software Sportstracker (OvistoreLink), welche auch gute Ergebnisse liefert, die man sich als unter anderem auch als GPX datei exportieren lassen kann. Diese Software, die es neuerdings auch auf die iOS-Plattform geschafft hat, bietet optional auch ein zugehöriges Webportal, welches aber für die reine Benutzung des Programms in Verbindung mit der Nokia Software nicht weiter beachtet werden muss.
Benutzt man es jedoch auf einem iOS-Device benötigt man den Umweg über die WebApp um sich GPX-Dateien erzeugen zu lassen. Deshalb befindet sich nur die Nokia-Version in meinem Besitz um Notfalls mit meinem Handy tracken zu können.

Natürlich gibt es auch noch verschiedene dedizierte Tracking-Lösungen, wie z.B.:
(die Links führen auf die jeweilige Hersteller-Shop-Seite)


rubiTrack bietet auch einen Import direkt von einer GPS-Pulsuhr in die App an (Übersicht der unterstützten Geräte und Formate).
Für den speziellen Einsatzzweck wahrscheinlich perfekt, doch für mich bisher zu teuer.
Wer auf die Pulsuhr-Funktion nicht verzichten will, für den gibt es einen Dongle von WahooFitness, doch damit habe ich mich noch nicht ausreichend beschäftigt, um mir darüber eine Meinung bilden zu können. Auch die Frage, ob die Funktion mit einem iPod gewährleistet ist, bleibt die Anbieter-Webseite schuldig.

Dieses Runmeter…

… ist, wie oben schon beschrieben, die TrackingApp meiner Wahl. Grund genug dies genauer zu beschreiben.


Deshalb:

  • Intuitive Benutzeroberfläche (ist nicht die Schönheit schlechthin aber recht ansehnlich)
  • Auswahl verschiedener Sportarten (die dann auch so in rubiTrack übernommen werden)
  • Erzeugung von Kalendereinträgen
  • Aktivitätsdaten werden bereits auf dem Gerät gut dargestellt und lassen sich leicht editieren
  • Übersichtlich
  • Funktionsumfang
  • Top Sprachansagen (knapp und gut verständlich, Konfigurierbar)
  • Importieren von (z.B. aus rubiTrack exportierten) GPX-Dateien in Runmeter: eMail an sich selbst, auf dem iOS-Gerät abrufen und “Öffnen mit…” Runmeter. Funktioniert einwandfrei…

Zusatz:

  • Von Juli – Oktober 2011 funktionierte das Tracking von Runmeter in meinem Setup (Roqy BT4 + iOS 4.3.4) nichtmehr. Dies kann entweder daran liegen, dass die iOS-Version, die ich derzeit im (tethered) Jailbreak laufen hatte, irgendwelche Inkompatibilitäten mit der App aufwies oder am Jailbreak selbst. Das der Fehler bei RoqyBT4 liegt, habe ich ausschließen können, da andere TrackingApps noch so funktionierten wie vorher.

  • Seit dem Softwareupdate auf iOS 5 und erneutem (tethered) Jailbreak zeichnet Runmeter wieder einwandfrei auf.

Ich möchte aber nicht so viel Geld für rubiTrack ausgeben…

Dafür müssen dann aber ein paar (für mich inakzeptable) Kompromisse eingegangen werden.

Zum einen bietet Nike+ wie schon angedeutet eine schicke, aber sehr Flash belastete, Weboberfläche zum Protokollieren seiner Laufdaten, mit Betonung auf Lauf. Also Leute, die sowieso nur dem Laufsport verfallen sind und kein Problem damit haben Ihre “Sportlichkeit” dem Web preiszugeben, werden hier mit einer großen Community und einer unbestreitbar schönen Webapplikation belohnt. Wie sich die Onlineverwaltung der Daten im Alltag verhält kann ich nicht beurteilen, da ich mir diese nur flüchtig angeschaut habe.

Die Sportstracker Webapp ist vergleichbar mit Nike+. Im wesentlichen ein wenig komplexerer Aufbau und somit bei Internetverbindungen unter DSL 16000 nicht zu empfehlen, aber auch mit schöner Einbindung der Community.

Das Webangebot von Runtastic ist vielleicht denjenigen zu empfehlen, die sich Rubitrack nicht leisten wollen und auf ein schlichteres Internetportal stehen. Bei Runtastic besteht jedoch auch die Möglichkeit Geld für Gold-Features auszugeben, die den Funktionsumfang der Webapp erweitern (dieses Feature habe ich mir aber nicht näher angesehen, kann deshalb auch keine weitere Auskunft darüber geben).

Für den Zugang auf die Webportale benötigt man entweder einen spezifischen Account oder verknüpft diesen mit seinem FacebookProfil.

Warum ich mich nicht auf OnlineLösungen verlasse…

Zum einen liegen die Daten auf irgendeinem Server über dessen Standort man nichts weiß und den man sich nicht aussuchen kann. Außerdem ist da noch die Problematik, wo kein Internet, da keine WebApp.

Abschließend / Zur Verteidigung:

Da sich die Apps rasend schnell weiterentwickeln und auch immer mal wieder neue Vertreter dieser Spezies im Appstore auftauchen, ist dies hier nur eine Momentaufnahme, der, zum Erscheinungszeitpunkt des Artikels, bestehenden Zustände.
Alleine schon auf Grund eigener Interessen beobachte ich den Markt genau und werde den Eintrag so aktuell wie möglich halten. Sollten Fehler bzw. aktuellere Informationen vorliegen, so wäre ein Kommentar sehr hilfreich.

Weitere Informationen

In dem informativen Podcast “Mein iPhone und Ich” hat sich Phipz auch dem Thema angenommen.
Dies bezüglich empfehle ich “Folge 141 – GPS-Joggingapps” (meiniphoneundich.de)

Aus gegebenem Anlass, eine kleine Soft- und Hardwareempfehlung.

Der Anlass sind die steigenden Temperaturen, denn es wird langsam Sommer….

Das hat zur Folge, dass mein Training jetzt wieder in kurzer Bekleidung stattfindet. Da diese, bei mir, teilweise keine Taschen hat, um meinen iPodTouch darin zu verstauen, habe ich meinen Sansa Clip+ (siehe Herstellerseite) wieder rausgekramt.

In der Verwendung mit dem Mac hatte ich anfangs ein paar Unannehmlichkeiten, deren Lösung ich hier mal dokumentieren will.

Und zwar werden beim Kopieren der Dateien auf den mp3Player neben den eigentlichen Musikstücken auch versteckte Dateien mit auf den Player geladen. Diese sind auf dem Mac unsichtbar, doch der Kleine kann sie sehen und zeigt dann diese ._ Dateien an. Abspielen kann er/man diese natürlich nicht. Störend erweist sich dies, wenn man mehrere Lieder nacheinander hören möchte und sich zwischen zwei Liedern eine Reihe dieser ._Titel befindet. Was kann man nun dagegen machen?
Glücklicherweise habe ich nach dem Durchforsten des Netzes das kleine Programm HiddenRemove (siehe apfelsoftware.de) gefunden, welches genau das macht, was sein Name vorgibt, nämlich die versteckten Dateien (von einem ausgewählten Datenträger) zu entfernen.

Und das funktioniert ganz intuitiv. Programm starten, Datenträger auswählen und bereinigen. Und schon hat man diese lästigen Dateien entfernt.

Natürlich wünscht man sich von einem Hersteller von mp3Playern, dass dieser Umweg nicht notwendig sein müsste, doch für mich funktioniert es recht zufriedenstellend.
Das Programm reinigt natürlich nicht nur den Sansa Clip+, sondern auch alle anderen portablen Datenträger wie z.B. USB-Sticks.

Ansonsten kann ich dem mp3Player nur eine Empfehlung aussprechen. Durch seine Größe und sein Gewicht eignet er sich optimal zum Joggen und kann zu einem relativ günstigen Preis erworben werden. Meiner hat auch schon ein paar Fälle hinter sich und funktioniert noch einwandfrei.

Kleine ZusatzInfo: Um die Lautstärkebegrenzung auszuschalten, setzt man den Player unter Einstellungen zurück und wählt als Region “Nord-Amerika” oder “Rest der Welt” aus. Als Sprache kann “Deutsch” gewählt werden. Danach kann man die Lautstärke auf “Hoch” einstellen.

Software | RoqyBT4

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DER Grund warum ich einen Jailbreak an meinem iPodTouch vorgenommen habe…

Da der iPodTouch 4. Generation bekanntlich keinen GPS-Chip verbaut hat und Apple keine Möglichkeit bietet ein externes GPS-Modul anzubinden (Nachtrag: Von der TomTom-CarKit-Lösung mal abgesehen) muss dem Betriebssystem 4.3.1 mit redsn0w ein wenig nachgeholfen werden. Anfangs hatte ich eigentlich nicht vor mein iOS gerät zu “entfesseln”, man weiß ja nicht was da alles schief laufen kann, aber der Gedanke an die erweiterten Möglichkeit durch diese Freiheit haben mich dann doch überzeugt. Also habe ich mir im CydiaStore die RoqyBT4 + Lizenzschlüssel für 8€ organisiert und das GPS-Modul Jentro BT-GPS-8 (welches von Entwicklerseite als Referenz angegeben wird) besorgt und habe jetzt ein vollwertiges Navigationsgerät… was heißt vollwertig… natürlich fehlt noch die passende Software, doch Roqy funktioniert mit jeder, für das iPhone verfügbaren Software, die eine Ortung voraussetzt, da es der App ein integriertes GPS vorgaukelt. Mit einer Internetverbindung, die ich mit meinem n82 und dem schon erwähnten JoikuSpot aufbaue, funktioniert sogar die Ortung in GoogleMaps. Ich benutze es zur Zeit in mit Runmeter und der Navigon-App. Im Auto in Verbindung mit dem LUXA2 H5, welches ich auch nur empfehlen kann. (mehr zu Runmeter für iOS + rubiTrack für MacOSX demnächst… )

Habe gerade ein Problem behoben, das ich mit der Verwendung mit JoikuSpot und meinem MacBook hatte.

Zur Erklärung: JoikuSpot ist ein Programm für SymbianHandys, das es ermöglicht einen mobilen Hotspot – ähnlich dem PersonalHotspot des iPhones – zu erzeugen, um dann mit WlanFähigen Geräten, über dieses AdhocNetzwerk online zu gehen. Ich benutze auf meinem n82 hauptsächlich mit meinem iPodtouch 4gen.

Bei der Benutzung mit meinem MacBook hat es nach der Umstellung – meinerseits – auf ein anderes Verschlüsselungsverfahren Probleme gegeben. Und zwar hat OSX – in meiner Konfiguration – bei der Verwendung einer WEP-ASCII-Verschlüsselung rumgezickt.

Nach einigem Rumprobieren und Suchen habe ich mein Problem dann gelöst. War zwar ein ziemlich triviales Problem, doch wenn man nicht weiß, an was der Verbindungsaufbau scheitert, kann man sich daran schonmal eine Weile aufhalten.

Und zwar geht man in die Netzwerkeinstellungen.

Dann auf “Weitere Optionen”, markiert den betroffenen Hotspot und klickt auf den “Stift” um dessen Einstellungen zu bearbeiten.

Dort kann man dann als Sicherheit, die WEP-Kennwort-Einstellung auswählen und das vorher auf dem Handy festgelegte Passwort eingeben.

Dieses findet man in JoikuSpot auf der Verbindungsseite bei den Optionen unter dem Menüpunkt Verschlüsselung.

Das Funktioniert natürlich auch für alle anderen Verschlüsselungsmechanismen, die das Handy bzw. JoikuSpot UND der Mac unterstützen.

Hier gehts zur bebilderten Anleitung

Nachtrag: Die Sicherheit von WEP-Verschlüsselungen sei hier mal dahingestellt. Ich denke jede Verschlüsselung ist besser als Keine und außerdem bekommt man ja von Joikuspot auch noch angezeigt wieviele Geräte sich im erstellten Hotspot befinden.