Aus gegebenem Anlass, eine kleine Soft- und Hardwareempfehlung.

Der Anlass sind die steigenden Temperaturen, denn es wird langsam Sommer….

Das hat zur Folge, dass mein Training jetzt wieder in kurzer Bekleidung stattfindet. Da diese, bei mir, teilweise keine Taschen hat, um meinen iPodTouch darin zu verstauen, habe ich meinen Sansa Clip+ (siehe Herstellerseite) wieder rausgekramt.

In der Verwendung mit dem Mac hatte ich anfangs ein paar Unannehmlichkeiten, deren Lösung ich hier mal dokumentieren will.

Und zwar werden beim Kopieren der Dateien auf den mp3Player neben den eigentlichen Musikstücken auch versteckte Dateien mit auf den Player geladen. Diese sind auf dem Mac unsichtbar, doch der Kleine kann sie sehen und zeigt dann diese ._ Dateien an. Abspielen kann er/man diese natürlich nicht. Störend erweist sich dies, wenn man mehrere Lieder nacheinander hören möchte und sich zwischen zwei Liedern eine Reihe dieser ._Titel befindet. Was kann man nun dagegen machen?
Glücklicherweise habe ich nach dem Durchforsten des Netzes das kleine Programm HiddenRemove (siehe apfelsoftware.de) gefunden, welches genau das macht, was sein Name vorgibt, nämlich die versteckten Dateien (von einem ausgewählten Datenträger) zu entfernen.

Und das funktioniert ganz intuitiv. Programm starten, Datenträger auswählen und bereinigen. Und schon hat man diese lästigen Dateien entfernt.

Natürlich wünscht man sich von einem Hersteller von mp3Playern, dass dieser Umweg nicht notwendig sein müsste, doch für mich funktioniert es recht zufriedenstellend.
Das Programm reinigt natürlich nicht nur den Sansa Clip+, sondern auch alle anderen portablen Datenträger wie z.B. USB-Sticks.

Ansonsten kann ich dem mp3Player nur eine Empfehlung aussprechen. Durch seine Größe und sein Gewicht eignet er sich optimal zum Joggen und kann zu einem relativ günstigen Preis erworben werden. Meiner hat auch schon ein paar Fälle hinter sich und funktioniert noch einwandfrei.

Kleine ZusatzInfo: Um die Lautstärkebegrenzung auszuschalten, setzt man den Player unter Einstellungen zurück und wählt als Region “Nord-Amerika” oder “Rest der Welt” aus. Als Sprache kann “Deutsch” gewählt werden. Danach kann man die Lautstärke auf “Hoch” einstellen.

Software | RoqyBT4

Veröffentlicht unter Gadgets, Software | 1 Kommentar

DER Grund warum ich einen Jailbreak an meinem iPodTouch vorgenommen habe…

Da der iPodTouch 4. Generation bekanntlich keinen GPS-Chip verbaut hat und Apple keine Möglichkeit bietet ein externes GPS-Modul anzubinden (Nachtrag: Von der TomTom-CarKit-Lösung mal abgesehen) muss dem Betriebssystem 4.3.1 mit redsn0w ein wenig nachgeholfen werden. Anfangs hatte ich eigentlich nicht vor mein iOS gerät zu “entfesseln”, man weiß ja nicht was da alles schief laufen kann, aber der Gedanke an die erweiterten Möglichkeit durch diese Freiheit haben mich dann doch überzeugt. Also habe ich mir im CydiaStore die RoqyBT4 + Lizenzschlüssel für 8€ organisiert und das GPS-Modul Jentro BT-GPS-8 (welches von Entwicklerseite als Referenz angegeben wird) besorgt und habe jetzt ein vollwertiges Navigationsgerät… was heißt vollwertig… natürlich fehlt noch die passende Software, doch Roqy funktioniert mit jeder, für das iPhone verfügbaren Software, die eine Ortung voraussetzt, da es der App ein integriertes GPS vorgaukelt. Mit einer Internetverbindung, die ich mit meinem n82 und dem schon erwähnten JoikuSpot aufbaue, funktioniert sogar die Ortung in GoogleMaps. Ich benutze es zur Zeit in mit Runmeter und der Navigon-App. Im Auto in Verbindung mit dem LUXA2 H5, welches ich auch nur empfehlen kann. (mehr zu Runmeter für iOS + rubiTrack für MacOSX demnächst… )

An dieser Stelle stelle ich das BELKIN Nostromo-Speedpad n52te und meinen “besonderen” Verwendungszweck dafür vor.

So, was ist das Nostromo-Speedpad?

  • Ein Controller für Computerspiele

Was möchte ich damit machen?

  • Verwendung als Photoshop/Illustrator Controller

Was hat ein Gamepad jetzt mit Grafikdesign zu tun?

Ich bin schon länger auf der Suche nach einem komplett programmierbaren Pad/Tastatur gewesen, mit dem/der ich in Photoshop/Illustrator Pinselspitzen größer/kleiner, härter/weicher machen kann und auch viele andere Shortcuts auf jeweils eine Taste legen kann. Ich kann mir vorstellen, dass so etwas von Adobe wunderbar zu vermarkten wäre, auch wenn es z.B. nur eine Hardware-Palette von allen Werkzeugen wäre bzw. fest Angepassten Tastenkombinationen. Da ich in Photoshop/Illustrator fast ausschließlich mit meinem Wacom Grafiktablett arbeite und die Tastatur zu dem Zeitpunkt unter meinem Schreibtisch ruht, war es immer mühsam, auch nur einfache Tastenkombinationen, wie “Zurück” und “Vorwärts” zu nutzen. Die Tasten auf dem Grafiktablett reichen dazu leider nicht aus. Für jedes Videoschnitt- und 3D-Programm gibt es unzählige Controller, doch für die 2D Bildbearbeitung irgendwie nichts, bzw. nichts brauchbares. So bin ich nach langer Suche auf das n52te von Belkin gestoßen, das mir doch sehr nach dem aussah was ich mir erträumt hatte. Also habe ich mir erstmal das Konfigurationsprogramm von der Apple-HP geladen und installiert… und was ich gesehen habe hat meine Vorstellung von dem Device nochmal bestätigt. Ich wollte es mir dann erst in einem Elektronikfachgeschäft organisieren, doch dort war es 20euro teurer als im Internet. Also: Internet – bestellt – 2tage später angekommen – und da steht es jetzt neben meinem Tablett. Da ich von der Appletastatur schon sehr verwöhnt bin mit dem Anschlagsgefühl, würde ich es bei dem Speedpad als Mittelmäßig einstufen, was mich aber nicht weiter stört weil ich ja keine Ego-Shooter damit spielen will, sondern nur einen fließenden Workflow herstellen wollte. Die halbwegs schöne Fassade des Konfigurationsprogramms täuscht leider ein wenig. Immer wenn man eine Tastenbelegung ändern will müssen die Systemeinstellungen unter Mac neugestartet werden. Zu Windows kann ich da leider nichts sagen, da ich nur ein MacBook besitze. Nach der Einrichtung des ganzen Systems braucht man die Software aber nicht mer dringend und somit kann ich über die anfänglichen Schwierigkeiten hinwegsehen. In kurzer Zeit habe ich mich nun an die Tasten gewöhnt. Einzig die taste 15, welche standardmäßig mit der Leertaste belegt ist ist ein wenig schwergängig. Auch die Tastenbelegung, die ich auf Wunsch gerne mal uploaden kann, ist schon fast komplett abgeschlossen.

Positiv

  • Optik/Haptik
  • Ausreichend programmierbare Tasten (fast alle “wichtigen” Funktionen können können abgebildet werden)
  • Für jedes Programm automatischer Tastenbelegungswechsel / auf Wunsch auch manuell
  • Mac-Kompatibel

Negativ

  • #-Taste nicht im Macro-Modus Programmierbar
  • KonfigurationsSoftware (störend unter Mac OS 10.6.4: Vor jeder Tastenumbelegung bzw. vor jeder Öffnung des Konfigurationsprogramms, wird die Systemeinstellung “neugestartet” bzw. muss neugestartet werden)

Fazit

Für meinen Gebrauch eigentlich perfekt geeignet und eine ideale Ergänzung zum Grafiktablett. Es verbessert es meinen Workflow ungemein, da lange Maus-/Tablettstiftwege wegfallen. Und für den Preis von ca. 45€ ist es noch recht erschwinglich. Ich wünsche mir trotzdem eine Hardwarepalette von Adobe mit allen wichtigen Funktionen. Selbst für World of Warcraft und andere Computerspiele gibt es doch zig Controller. Ich will einen für die AdobeSuite. *traummodus* Vielleicht ja sogar auch mit Schiebe und Drehreglern für einzelne Funktionen wie Helligkeit, Kontrast, Pinselgröße, Pinselhärte usw… so eine Art Mischpult…*/traummodus* Naja vielleicht gibt es ja irgendwann so etwas für das iPad, wobei mich eine “blinde”-Bedienung eher ansprechen würde. Ein ähnliches Konzept habe ich schon für das iPhone gesehen, doch das hat mich, abgesehen davon, dass ich keines besitze, eher weniger angesprochen.

Vielleicht bin ich ja auch nicht der einzige, der sich über so etwas schon einige Gedanken gemacht hat, aber ich kann leider keine Computer-Hardware herstellen. Einen interessanten Ansatz finde ich, ist aber die Optimus-Tactus von ArtLebedev wobei ich wie schon gesagt “Hardware-Tasten” bevorzuge, da man sich nach einiger Eingewöhnung vollkommen auf den Monitor/die Arbeit konzentrieren kann. Und neben das Grafiktablett würde so eine Tastatur, jetzt mal abgesehen von dem Preis, bei meinem Schreibtisch auch nicht passen.